(Außer) schulische Aktivitäten
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26. März 2004
im Schulzentrum Neuenhof in Siegburg
| Rote Nasen für arme
Kinder
SIEGBURG. Der Schulleiter der Gemeinschaftshauptschule im Schulzentrum Neuenhof, Thomas Scholz, steht mit der Lehrerin Ivonne Kürsten vor seinen 400 Schülern und singt „American Pie“. Nach dem Lied spenden Schüler und Lehrer dann Geld für den Auftritt. Das so etwas nicht alle Tage passiert, liegt auf der Hand. Grund für die mutige Play-Back-Show von Scholz war der „Red Nose Day“ an der Siegburger Hauptschule. Der Red Nose Day ist eine weltweite Aktion, die 1985 von britischen Künstlern ins Leben gerufen wurde. Mit Spaß und Comedy soll Geld für Not leidende Kinder in aller Welt gesammelt werden. Schüler waren im Englischbuch auf den Tag der roten Nasen aufmerksam geworden. Stefan Laich und Leslina Mammah von der Schülervertretung griffen die Idee auf und organisierten und moderierten ein buntes Programm. Wetten von Lehrern, die Limbo
tanzen mussten,
oder von Schülern, die mit ihren Lehren eine heiße Sohle auf
das Parkett legen mussten, wurden belohnt mit Spenden.
„Insgesamt sind rund 700 Euro
zusammen gekommen,
und das an einem Tag“, freute sich Schulleiter Thomas Scholz, der neben
dem Geldbetrag auch den positiven Effekt auf die schulinterne Stimmung
betont. Es sei mit Sicherheit, so viel ließe sich jetzt schon
sagen,
nicht der letzte Red Nose Day an der Hauptschule Neuenhof gewesen. (sns)
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"Noch niemals
hat
mich auf der Straße jemand aufgefordert, für Kernwaffen Geld
zu spenden.
Offenbar deshalb,
weil die Regierungen für Waffen stets genug Geld zur
Verfügung
haben.
Aber unzählige
Male haben mich Menschen mit Sammelbüchsen
um eine Spende
für Arme, Kranke, Alte und Kinder gebeten.
Es mag der
Phantasie
jedes einzelnen überlassen bleiben,
sich auf diese
Ungereimtheiten einen Vers zu machen."
Peter
Ustinov